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Über den Britenstandard gibt es Kiloweise Bücher, Internetseiten und vieles mehr. Ich möchte mich daher kurz fassen....
Der Kopf sollte rund sein mit kleinen weit gestellten Öhrchen, die Nase muss kurz, gerade und ohne Stop sein. Die Augenfarbe ist an die Fellfarbe gebunden und findet man in den Farbtönen orange bis kupfer, blau, grün und odded eyes (zweierlei Farben), die Augenform gross und rund. Der Körper sollte kompakt und muskulös sein, auf kurzen stämmigen Beinchen und runden Pfötchen stehend. Das Fell soll kurz und griffig mit dichter Unterwolle und bis zur Haarwurzel durchgefärbt sein. Den Briten gibt es mittlerweile in zig Farbvarianten von blau , schwarz, creme, chocolate, lilac, weiss, rot, auch in bicolour und tricolour, tabby, tortie und torbie, golden, silver und so weiter und sofort .
| Art | 1. Impfung | 2. Impfung | Auffrischen |
| Katzenschnupfen- und Katzenseuche | ca. mit 8 Wochen |
ca. mit 12 Wochen | jährlich |
| Diese Impfung ist ein absolutes MUSS in meinen Augen. Ich habe bewusst ca. Angaben gemacht, da mein Impfschema sich nach der Entwicklung der Kitten richtet. Wird von den Baby´s die erste Impfe schlecht vertragen und es kommt zu einer Impfreaktion, bzw. sind die Kitten warum auch immer erkrankt (Durchfall etc. ) verzögert sich der Termin zur Nachimpfung! | |||
| Tollwut | ca. 12. Wochen | nach 1 Jahr nachimpfen | jährlich |
| Ein absolutes MUSS für alle unsere Briten, da wir Ausstellungen besuchen und noch dazu einen Hund haben. | |||
| Leukose (FELV) | ca. mit 9 Wochen | 4 Wochen später | jährlich |
| Clamydien | ca. mit 9 Wochen | 4 Wochen später | jährlich |
Leukose geimpft sind natürlich alle unsere Miezen, jedoch nicht mit 9 Wochen! Wir lassen die Bärchen erst auf Leukose testen und dann werden sie geimpft. |
|||
| FIP (Feline Infektiöse Peritonitis) | ab der 16. Woche | 3 Wochen später | jährlich |
Wichtig! ! Bitte besprechen Sie alle Impfungen für Ihre Katzen mit Ihrem Tierarzt! Zurück
Manche Katzen gehen nicht gerade Rücksichtsvoll mit Zimmerpflanzen um: Sie legen sich darauf nieder, graben in der Blumenerde oder Knabbern die frischen Triebe ab, weil ihnen das Aroma sympathisch ist, oder mangels frischer Grashalme, dies sie sonst im Garten zur Reinigung des Magens zu sich nehmen.
Abhilfe: Größere Blumentöpfe mit einem leichten Maschenzaun oder Alu-Folie einkleiden (bzw. abdecken). In einer Plastikschale Katzenminze,Thymian, Peterlilie, Weizen, Hafer und auch Gras zum Keimen aussähen. Link zum Thema
Vor einiger Zeit habe ich
beschlossen, diesen Text noch mal neu aufzuschreiben, da ich immer öfters
feststellte wie wenig Katzensuchende über den Preis einer Rassekatze wissen. Wenn ich zurück und an meinen
ersten Rassekatzenkauf denke kann ich die Katzensuchenden nur zu gut verstehen.
Ich war total schockiert zu hören, dass eine „einfache“ Samtpfote mal locker
1200.- DM (damals) kosten sollte. In Gedanken zählte ich damals meine
Ersparnisse zusammen und kam zu dem Entschluss; egal das will ich jetzt so.
Warum? Ganz einfach! Seit meinem 18. Lebensjahr begleiten mich Katzen durch´s
Leben. Es waren immer „Hauskatzen“ ohne Stammbaum, ohne einer Rasse anzugehören
und Freigänger! Das war die Schwierigkeit! Die Freigänger hatten den Drang nach
draußen zu gehen; so sollte es diesmal eine Rassekatze sein die dem „Ruf der
Wildnis“ nicht folgen wollte.
Wie setzt sich der Preis zusammen?
Da sind zunächst die Anschaffungskosten für gute Zuchttiere, die können schnell bei 750,- Euro (nach oben gibt es kaum Grenzen) pro Tier liegen
Wer einmal genau überlegt, was alles notwendig ist um Rassekatzen optimal aufzuziehen, kommt schnell dahinter: Rassekatzenzucht ist ein Hobby und ein Hobby kostet Geld, statt etwas einzubringen!! Was der Züchter allerdings an Sorgen und Arbeit in die Aufzucht steckt, dass schlägt sich in der Regel kaum im Preis nieder.
Bei ernsthaften Rassekatzenfreunden, die sich mit dem Kauf ihrer Traumkatze Zeit lassen und sich nicht mal eben auf die Schnelle irgendein Tier zulegen, haben die Preise Akzeptanz und Einsicht gefunden. Welcher seriöse Züchter wäre auch noch zur Aufzucht schöner, gesunder und charakterfester Kitten bereit, wenn er bei jedem Tier drauflegen müsste. Dass muss man ohnehin, wenn ein neues Außengehege fällig ist oder eine teure Zuchtkatze keine Jungen bekommt oder nach einem Kaiserschnitt die Aufzucht verweigert. Handaufzucht ist nämlich ein 24- Stundenjob bei dem nicht nur der Jahresurlaub drauf geht!
Die Freude an schönen, verschmusten und kerngesunden Kätzchen mit zufriedenen Käufern ist der wirkliche Lohn der Züchter, nicht etwa ein Batzen Geld!!
Sie haben sich dazu entschlossen, eine Katze in Ihre Familie aufzunehmen. Jetzt stellen Sie sich die Frage "Hauskatze oder Rassekatze". Für welche Katze Sie sich entscheiden hängt ganz bestimmt von Ihren eigenen Ansprüchen ab. Auch ich hatte früher "nur" Hauskatzen. Doch diese hatten leider immer dem Drang nach draußen zu wollen. Natürlich ist es für eine Katze superspannend durch das Gras zu streifen, mit Blättern zu spielen und die eine oder andere Maus zu jagen und als "Geschenk" mit nach Hause zu bringen. Leider habe ich meine Tiere durch Unfälle verloren und es hatte mir fast das Herz gebrochen. Daher hatte ich beschlossen es sollte eine Rassekatze sein. Eine Rassekatze die immer in der Wohnung gehalten wurde vermisst nicht die Natur und findet es auch spannend diese Außenwelt durch die Scheibe zu beobachten.
Die Herkunft einer Hauskatze ist oft unbekannt und man weiß oftmals nicht ob das Tier Gesund ist. Die Tierheime sind voll von wunderschönen Mixen, aber weiss man wo die Miezen herkommen? Sind sie gesund? Ein seriöser Züchter achtet auf die Gesundheit seiner Zuchttiere!
Eins ist in Ihrer Wahl zu bedenken: Langhaarkatzen bedürfen einer aufwendigen Pflege, Siamesen oder Burmesen sind sehr gesprächig und frühreif, die Briten eher ruhige Gesellen. Welche die Richtige ist entscheidet Ihr Geschmack und Ihr Herz wenn Sie das Tier besuchen. Nebenbei erwähnt ... es muss auch zwischen Züchter und Kaufer stimmen. Die Sympathie muss auf beiden Seiten vorhanden sein.
Ob Kater oder Katze ist meiner Meinung völlig gleich. Als Wohnungstier habe beide die gleichen Vorrausetzungen. Sie sollten rechtzeitig kastriert werden. Nicht zu früh, damit sie sich voll entwickeln können. Unkastrierte Tiere zu halten finde ich nicht gut. Der Kater fängt an sein Revier zu markieren und eine Katze quält sich unnütz während ihrer Rolligkeit und man riskiert gesundheitliche Schäden.
Junge Kätzchen werden sich Ihnen schnell anschließen, aber man muss sich mit ihnen beschäftigen, es altersbedingt ernähren und zur Reinlichkeit anhalten. Sie schlafen noch viel, aber genauso viel benötigen sie die Spielzeit und die Streicheleinheiten.
Eine ältere Katze hat ihre Sturm- und Drangzeit bereits hinter sich. Auch sie benötigt Aufmerksamkeit und Beschäftigung - jedoch nicht so ausgeprägt wie ein Kitten. Viele Berufstätige entscheiden sich für ein älteres Tier.
Nimmt man eine ältere Hauskatze, dann sollte man sie die ersten 2-3 Wochen nicht nach draußen lassen. Katzen haben den Drang in ihr altes Revier zurück zu kehren und finden dann oftmals nicht mehr den Weg nach Hause.
Wenn Sie eine ältre Katze in ein Rudel intregieren möchten, dann nehmen Sie sich viel Zeit für Ihre Katzen. Es kann Monate dauern, bis das neue Familienmitglied akzptiert wird!
Ist man beruflich stark eingespannt, kann eine allein gelassene Katze unter Einsamkeit leiden. Vor allem kann sie dann viel Quatsch anstellen und man ist dann vielleicht sehr verärgert wenn die Wohnungseinrichtung darunter leidet. Ich denke es ist normal, die Katze sucht einfach die Aufmerksamkeit und will damit sagen: "Ich langweile mich. So nicht - mein lieber Dosenöffner". Vorteilhafter ist es dann zwei Katzen zu halten, die sich dann gegenseitig Gesellschaft leisten. Was allerdings nicht davor schützt, dass es zu kleineren Spielunfällen kommt. Auch da kann mal die eine oder andere Dekoration zu Bruch gehen.
Wichtig ist: Eine Katze ist ein Mitglied in der Familie und man hält sie sich zur Gesellschaft. Das Wohl der Katze steht im Vordergrund, denn sie hat ja keinen Mund um zu sagen was sie möchte. Mit der Zeit erkennt man den Charakter und die Sprache des Tieres und versteht was sie möchte. Und - geben Sie der Katze auch Zeit Sie kennen zulernen. Dann haben Sie einen treuen Gefährten für mindestens 10 - 18 Jahre.
Was man vorher erledigen sollte. Hier meine Kleine To-Do Liste für die erste Katze im Haus
Wenn Sie die Möglichkeit haben Ihren neuen Stubentiger vorher zu besuchen, dann können Sie einen Pullover oder ähnliches mitnehmen damit es Ihren Geruch vorher kennt. Das ist auch hilfreich wenn Sie bereits eine Katze haben, denn dann kann es sich langsam an Sie und an die andere Katze gewöhnen.
Der Transport sollte in einem entsprechenden Katzenkorb erfolgen. Sie können den Korb auch abdecken, durch die Dunkelheit ist das Tier nicht ganz so geschockt über die Autofahrt und fühlt sich etwas sicherer.
Wenn Sie Zuhause angekommen sind, lassen Sie dem Tier genügend Zeit sich neu zu orientieren. Bei einer großen Wohnung, erst ein Zimmer nach dem anderen zugänglich machen. Manche Katze reagiert verschreckt bei so viel neuen Gerüchen und Eindrücken. Jungkatzen sind meist neugieriger, ältere Katzen sehr verhalten.
Die anderen Familienmitglieder, besonders Kinder, sollten ihre Neugier auf den neuen Hausgenossen etwas zurückhalten.
Je nach Alter der Katze dauert es einige Stunden oder einige Tage bis sie sich zu Recht findet. Manche Katzen reagieren mit leichtem Durchfall. Das braucht Sie nicht zu sehr beunruhigen, anfangs ist das normal. Schließlich ist es eine Riesenumstellung für die Katze.
Manchmal ist in der neuen Umgebung bereits ein Tier anwesend. In den ersten Minuten sollte man die beiden nicht zusammen lassen. Erst wenn sich der Neuankömmling etwas beruhigt hat kann man ihm mit dem anderen Hausbewohner konfrontieren. Bei der ersten Begegnung sollte man dabei sein. Vielleicht die Katze auf den Schoß nehmen und streicheln. Es kann dann sein, dass einige Tage oder Wochen vergehen bis sie Freundschaft geschlossen haben. Auch das bedarf etwas Geduld.
Letzte Seitenaktuallisierung 11.03.2010