Dodie ist ein Söhnchen von Chepi und Caruso. Wir hatten ihn nicht vermittelt, da er gesundheitlich etwas angeschlagen ist. Unter dauerhafter ärztlicher Betreuung hoffen wir, ihn irgendwann mal gesund vermitteln zu können ... und trotzdem kam alles ganz anders!!!
Lesen Sie dazu Dodies Geschichte
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* 16. Februar 2008 - † 17.Oktober 2008
Unser geliebter Dodie,
wie glücklich waren wir, als du auf die Welt gekommen bist.
Du hast dich ganz schnell in unser Herz geschlichen
und uns jeden Tag deine Liebe geschenkt.
Doch dein kleines Leben haben wir von Anfang an
mit Sorge betrachtet. Oft ging es dir nicht gut.
Wie sehr haben wir für dich gekämpft und doch musstest du
deine Reise zur Regenbogenbrücke antreten.
Der Schmerz sitzt unendlich tief!!!
Vielleicht bedeutet Liebe auch zu lernen,
jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heisst,
nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Wege stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für die,
die wir lieben.
(Autor unbekannt )
Lieber Dodie, danke das du für uns da warst.
Wir werden dich niemals vergessen!!!
Ein Licht für Dodie
Vorwort
Ich möchte nicht vergessen mich bei den Menschen zu bedanken, die uns in dieser schweren Zeit der Erkrankung zur Seite standen.
Danke, das ihr für mich da ward! Bitte nicht schimpfen, dass ich nicht alle mit Namen nenne; es wären einfach zu viele!
Diese Seite und seine Geschichte soll als Mahnung gelten, für alle die zu sorglos mit ihren Tieren umgehen. Als Mahnmahl für verantwortungslose Züchter gelten, die mit Tieren züchten und sie noch in eine Zucht verkaufen obwohl sie erkrankt sind oder waren!
Dodie´s Geschichte
Unser kleiner Dodie erblickte am 16. Februar 2008 das Licht der Welt. Er kam nicht alleine, sondern mit 5 weiteren Geschwistern. Dodie war ein hübscher BKH in der Farbe „lilac“.
Dodie wuchs in den ersten Wochen genauso auf, wie seine Geschwister. Irgendwann stellte ich fest, er hinkte in der Entwicklung in allem etwas hinter her. Krabbeln, Laufen, Fressen, Springen … in allem war er etwas später dran. Zunächst machte ich mir keine Gedanken. Seine 1 Impfung bekam er zeitgleich mit seinen 4 Geschwistern.
So ca. 2 Wochen vor der Nachimpfung, also mit 10 Wochen, fing Dodie ganz seltsam an zu speicheln; nur ein paar Stunden. Hmm … nichts dabei gedacht.
Einige Tage später, es war am Osterwochenende, speichelte Dodie wieder. Also bin ich mit ihm zum Doc gesaust. Zu meinen Erstaunen war er beim TA völlig symptomfrei. Die Untersuchung beim Tierarzt hat nichts auffälliges ergeben und wir haben es mit „in Beobachtung“ auf die Seite gelegt. Einige Zeit später wurden Dodie und Geschwister routinemäßig geimpft.
Die Kinder aus dem D-Wurf packten nach einiger Zeit ihr Ränzchen und gingen in die Weite Welt hinaus zu ihren neuen Adoptivfamilien. Dodie blieb bei uns. Ich wollte ihn nicht vermitteln, solange ich nicht wusste, was der kleine Kerl hatte. Irgendwie war Dodie anders … Seine Speichel-Attacken kamen in grossen Abständen wieder zurück, seine Entwicklung lahmte immer noch.
Nach einiger Zeit lag die Vermutung nahe, dass Dodie geistig behindert ist. Warum? Ich googelte mir die Finger wund und der TA war auch ratlos. Viele Gründe gibt es dafür.
So beschloss ich (wir) der Kleine bleibt einfach hier und Punkt.Die Abstände waren zuerst 4/5 Wochen und nur leichtes Speicheln, später verringerten sich die Abstände immer mehr bis zuletzt nur 1 Woche zwischen den Sabberanfällen lagen. Wenn er dann Speichelte war er kaum ansprechbar und apathisch. Normalerweise war Dodie wie ein Hund, er hörte aufs Wort! Ich wurde immer misstrauischer. Wieder schnappte ich mir unseren Kleinen und wechselte den TA, lies ein grosses Blutbild machen und besonders auf die Werte für Leber und Nieren zu achten. Ich wusste, das in der Linie mütterlicherseits diesbezüglich Unregelmäßigkeiten vorkamen.
NICHTS – ein Bilderbuch Blutbild!!!!!!!!!! Was hatte er nur, der kleine Schatz????
Kurz vor seinem 8. Monatstag
verschlechterte sich Dodie´s Zustand drastisch. Als er eines morgens nicht wie gewohnt zu mir lief suchte ich ihn. Unter dem Küchenschrank schaute nur seine Schwanzspitze heraus. So eine Schlafmütze, dachte ich mir und zog ihn heraus. Was ich dann sah erschreckte mich zutiefst, sein Anblick trieb mir die Tränen in die Augen. Er war völlig nass vom Speicheln. Dodie sah aus als wäre er ins Wasser geplumpst und zitterte.
Ich hab ihn abgetrocknet, mit ins Bett genommen und am Körper aufgewärmt. Nach einer Stunde erholte sich sein kleiner Körper und das Zittern lies nach. Er schlief einen erholsamen Schlaf und den gewährte ich ihm.
Am frühen Nachmittag weckte ich ihn, der lange Schlaf kam mir seltsam vor. Dodie schaute mich mit seltsam leeren Augen an und wollte nicht auf meinem Arm bleiben. Ich setzte ihn auf den Boden. Völlig ferngesteuert lief er starr durch die Wohnung und prallte an Möbelstücke, wie ein Jojo apathisch von Couch zu Tisch zu Schrank usw. Er konnte seinen Kot nicht halten und machte neben die Toilette auf den Mülleimer. Sein kleiner Körper krampfte, der Schwanz peitschte unruhig hin und her, sein Blick war so leer … Ich bin sofort zum TA …
Die Ärztin untersuchte ihn gründlich …
Fieber 39,8 Sie stimmte mir zu ihn an den Tropf zu legen. 2 ½ Stunden saß ich neben ihm und betete, das es ihm bald besser geht. Antibiotika, Kortison, Vitamin B1, B6, B12
NICHTS … nur das Fieber ist ein wenig gesunken.
Drei Tage fuhr ich täglich mit ihm zum TA und blieb stumm neben ihm sitzen währen der Tropf durch seinen Körper lief . Immer die mahnenden Worte der Ärztin im Kopf: "Es muss ihm besser gehen".
Die Diagnose jedoch stellte kaum Aussichten auf Besserung.
Meningitis – Hirnhautentzündung
Nun passte so langsam alles Zusammen – das Speicheln, die langsame Entwicklung, das geringe Gewicht (2,8 kg mit 8 Monaten) …
Der 4. Tag…
Ich traute meinen Augen kaum. Dodie war wie ausgewechselt. Quietschvergnügt begrüßte er mich mit dem üblichen Morgenschnurren. Er frass sein Lieblingsfutter mit Riesenapettit und schlabberte am Wassernapf.
Trotzdem fuhren wir zum TA zum üblichen Tropf-Termin. Auch die Ärztin war sehr erstaunt. Wir alle hatten die Hoffnung schon fast aufgegeben. Der Zugang wurde entfernt und Dodie durfte nach Hause zu seinen 4-beinigen Freunden.
Wir kuschelten ganz viel, ich war so glücklich. Dodie durfte wieder mit dem Rudel laufen. Er begrüßte alle und es war so rührend, dann kam er zurück zu mir und schmuste weiter bis in die Abendstunden.
Zum späteren Abend verschlechterte sich sein Zustand. Ich war sehr in Sorge! Trotzdem beschloss ich noch zu warten … ich wusste nun, dass es vorbei war.
Am nächsten Tag bin ich wieder mit ihm zum TA
Meine Augen brannten, mein Herz schmerzte, die Verzweiflung war unendlich groß. Nur mühsam konnte ich mit der Ärztin sprechen und meine Worte „Ich will ihn nicht leiden sehen“ brachte ich nur schwer über die Lippen. Selbst die Ärztin war geschockt. Dodie hatte starke Untertemperatur, sein Körper war verkrampft, keine Reaktion der Pupillen … Wir verstanden uns ohne alles in Worte zu packen.
Seine kurzzeitige Besserung war der Moment des Abschiednehmens.
Ich breitete seine Lieblingsdecke auf den Tisch aus, sprach leise mit ihm. Meine Freundin stand mir tröstend zur Seite. Die Ärztin bereitete alles für seinen letzten Weg vor. Dodie nahm alles klaglos hin, spürte kaum die Nadel. Bis zur letzten Sekunde hielt ich ihn in meinen Armen. Die Tränen liefen uns über das Gesicht
Die Verzweiflung war groß – Warum? Abschied nehmen! Ich wusste es war der richtige Weg, aber das änderte nichts daran, dass ich diesen kleinen Buben so unendlich geliebt habe und es so sehr schmerzt.
Memory
Wir haben Dodie am folgenden Tag beigesetzt.
Vielleicht bedeutet Liebe auch zu lernen,
jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heißt,
nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Wege stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für die,
die wir lieben.
(Autor unbekannt )
Nachruf
Unser geliebter Dodie,
wie glücklich waren wir, als du auf die Welt gekommen bist.
Du hast dich ganz schnell in unser Herz geschlichen
und uns jeden Tag deine Liebe geschenkt.
Doch dein kleines Leben haben wir von Anfang an
mit Sorge betrachtet. Oft ging es dir nicht gut.
Wie sehr haben wir für dich gekämpft und doch musstest du
deine Reise zur Regenbogenbrücke antreten.
Der Schmerz sitzt unendlich tief!!!
Lieber Dodie, danke das du für uns da warst.
Wir werden dich niemals vergessen!!!!
17. Januar 2009 - Geliebter Dodie, drei Monate bist du nicht mehr bei uns und es vergeht kein Tag an dem ich nicht an dich denke. Deine Halbgeschwister haben heute Geburtstag. Warum nur du nicht???? Ich werde das nie verstehen. Der Schmerz sitzt immer noch so tief, Tränen der Trauer verschleiern meinen Blick - du fehlst mir so sehr. ...
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Dies eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von uns'rem Leben,
drum wird dies eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.
(unbekannt)
Linkinformationen zu Meningitis <<hier>>
Meningitis Symptome und Beschwerden
The Merck Vetinary Manual - Meningitis